Mittwoch, 28. Februar 2018

Lohndiskriminier­ung: Unwürdiges Verzögerungsmanöver

Die Grünliberalen haben keinerlei Verständnis für die Rückweisung des Gleichstellungsgesetztes durch den Ständerat. „Die Vorlage des Bundesrates setzt auf Transparenz und Selbstverantwortung der Unternehmen. Liberale Methoden, die in allen anderen Politikbereichen selbstverständlich sind“, meint glp-Vizepräsidentin Kathrin Bertschy. Der heutige Entscheid führt nicht nur dazu, dass dem Gleichstellungsartikel in der Verfassung auch nach 37 Jahren nicht genügend Rechnung getragen wird, er gefährdet auch die wichtige Reform der Altersvorsorge.

Mit einem Last-Minute-Rückweisungsantrag hat die rechtskonservative Ständeratsmehrheit die Revision des Gleichstellungsgesetzes heute zurückgewiesen. Dieses Verzögerungsmanöver ist völlig unverständlich, wurden in den vergangen Jahren doch diverse Studien gemacht. Die vorliegende Lösung des Bundesrats ist ein wirkungsvoller und unbürokratischer Ansatz. Der heutige Entscheid gefährdet auch die dringend nötige Reform der Altersvorsorge. Die Grünliberalen unterstützen zwar klar die Angleichung des Frauen-Rentenalters auf 65 Jahre, das bedingt auf der anderen Seite aber auch Massnahmen gegen Lohndiskriminierung.

Mittwoch, 28. Februar 2018

Lohndiskriminier­ung: Unwürdiges Verzögerungsmanöver

Die Grünliberalen haben keinerlei Verständnis für die Rückweisung des Gleichstellungsgesetztes durch den Ständerat. „Die Vorlage des Bundesrates setzt auf Transparenz und Selbstverantwortung der Unternehmen. Liberale Methoden, die in allen anderen Politikbereichen selbstverständlich sind“, meint glp-Vizepräsidentin Kathrin Bertschy. Der heutige Entscheid führt nicht nur dazu, dass dem Gleichstellungsartikel in der Verfassung auch nach 37 Jahren nicht genügend Rechnung getragen wird, er gefährdet auch die wichtige Reform der Altersvorsorge.

Mit einem Last-Minute-Rückweisungsantrag hat die rechtskonservative Ständeratsmehrheit die Revision des Gleichstellungsgesetzes heute zurückgewiesen. Dieses Verzögerungsmanöver ist völlig unverständlich, wurden in den vergangen Jahren doch diverse Studien gemacht. Die vorliegende Lösung des Bundesrats ist ein wirkungsvoller und unbürokratischer Ansatz. Der heutige Entscheid gefährdet auch die dringend nötige Reform der Altersvorsorge. Die Grünliberalen unterstützen zwar klar die Angleichung des Frauen-Rentenalters auf 65 Jahre, das bedingt auf der anderen Seite aber auch Massnahmen gegen Lohndiskriminierung.