Freitag, 20. März 2015

Parlamentarische Initiative gegen das Verbrennen von Lebensmittelabfällen

Gemäss dem Bericht „Nahrungsmittelverluste im Detailhandel und in der Gastronomie“ werden in der Schweiz jährlich mehr als 100‘000 Tonnen Lebensmittelabfälle verbrannt. Das ist weder ökologisch noch wirtschaftlich vertretbar. Es widerspricht zudem grundlegend dem in unserer Verfassung festgehaltenen Prinzip der Nachhaltig-keit. Nationalrätin Isabelle Chevalley hat deshalb eine parlamentarische Initiative eingereicht, die eine drastische Reduktion der Menge verbrannter Lebensmittelabfälle verlangt. Die Initiative wird von 80 Nationalrätinnen und Nationalräten aus allen Fraktionen unterstützt. Der Vorstoss verlangt, dass der Bund anpassbare Branchenziele gegen das unnötige Verbrennen von Lebensmittelabfällen festlegt oder sonst ein Verbot ins Auge fasst.

Es existieren zahlreiche Lösungen um nicht mehr verkaufbare Lebensmittel intelligent zu verwerten. So gibt es viele karitative Organisationen, die bereits heute eine grosse Menge von entsprechenden Lebensmitteln übernehmen. Diese sind aber stark vom Wohlwollen der Lebensmittelläden abhängig. Zudem können zahlreiche Tiere mit Essensresten gefüttert werden. Schliesslich können Lebensmittelabfälle im Kompost und in Biogasanlagen verwendet werden.

 

Nationalrätin Isabelle Chevalley hat deshalb eine parlamentarische Initiative eingereicht, die eine drastische Reduktion der Menge verbrannter Lebensmittelabfälle verlangt. Die Initiative wird von 80 Nationalrätinnen und Nationalräten aus allen Fraktionen unterstützt. Der Vorstoss verlangt, dass der Bund anpassbare Branchenziele gegen das unnötige Verbrennen von Lebensmittelabfällen festlegt oder sonst ein Verbot ins Auge fasst. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes soll das Verbrennen von Lebensmittelabfällen aber weiterhin möglich sein.

 

Lebensmittelreste enthalten zahlreiche Nährstoffe, die bei einer Verwertung als Kompost dem Boden zu Gute kommen. Auch für Biogas-Anlagen eignen sie sich bestens. Eine Studie hat gezeigt, dass eine Verwertung von Lebensmittelabfällen durch eine Biogasanlage im Vergleich zu einer Verbrennungsanlage bis zu sechsmal mehr Energie produziert und dazu erst noch weniger kostet. Der Gärrest aus der Biomasse kann überdies als Kompost genutzt werden. Isabelle Chevalley fasst zusammen: „Es ist nicht akzeptabel, dass ein grosser Teil unserer produzierten Lebensmittel am Schluss verbrannt wird.“

Freitag, 20. März 2015

Parlamentarische Initiative gegen das Verbrennen von Lebensmittelabfällen

Gemäss dem Bericht „Nahrungsmittelverluste im Detailhandel und in der Gastronomie“ werden in der Schweiz jährlich mehr als 100‘000 Tonnen Lebensmittelabfälle verbrannt. Das ist weder ökologisch noch wirtschaftlich vertretbar. Es widerspricht zudem grundlegend dem in unserer Verfassung festgehaltenen Prinzip der Nachhaltig-keit. Nationalrätin Isabelle Chevalley hat deshalb eine parlamentarische Initiative eingereicht, die eine drastische Reduktion der Menge verbrannter Lebensmittelabfälle verlangt. Die Initiative wird von 80 Nationalrätinnen und Nationalräten aus allen Fraktionen unterstützt. Der Vorstoss verlangt, dass der Bund anpassbare Branchenziele gegen das unnötige Verbrennen von Lebensmittelabfällen festlegt oder sonst ein Verbot ins Auge fasst.

Es existieren zahlreiche Lösungen um nicht mehr verkaufbare Lebensmittel intelligent zu verwerten. So gibt es viele karitative Organisationen, die bereits heute eine grosse Menge von entsprechenden Lebensmitteln übernehmen. Diese sind aber stark vom Wohlwollen der Lebensmittelläden abhängig. Zudem können zahlreiche Tiere mit Essensresten gefüttert werden. Schliesslich können Lebensmittelabfälle im Kompost und in Biogasanlagen verwendet werden.

 

Nationalrätin Isabelle Chevalley hat deshalb eine parlamentarische Initiative eingereicht, die eine drastische Reduktion der Menge verbrannter Lebensmittelabfälle verlangt. Die Initiative wird von 80 Nationalrätinnen und Nationalräten aus allen Fraktionen unterstützt. Der Vorstoss verlangt, dass der Bund anpassbare Branchenziele gegen das unnötige Verbrennen von Lebensmittelabfällen festlegt oder sonst ein Verbot ins Auge fasst. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes soll das Verbrennen von Lebensmittelabfällen aber weiterhin möglich sein.

 

Lebensmittelreste enthalten zahlreiche Nährstoffe, die bei einer Verwertung als Kompost dem Boden zu Gute kommen. Auch für Biogas-Anlagen eignen sie sich bestens. Eine Studie hat gezeigt, dass eine Verwertung von Lebensmittelabfällen durch eine Biogasanlage im Vergleich zu einer Verbrennungsanlage bis zu sechsmal mehr Energie produziert und dazu erst noch weniger kostet. Der Gärrest aus der Biomasse kann überdies als Kompost genutzt werden. Isabelle Chevalley fasst zusammen: „Es ist nicht akzeptabel, dass ein grosser Teil unserer produzierten Lebensmittel am Schluss verbrannt wird.“