Dienstag, 6. August 2013

Engpassbeseitigung durch Verkehrsvermeidung und eine bessere Nutzung der vorhandenen Infrastruktur

Die Grünliberalen verlangen ein umfassendes Mobility Pricing. Nur bei echter Kostenwahrheit können die wichtigsten Engpässe im Nationalstrassennetz nachhaltig beseitigt werden. Dies dient neben der Funktionsfähigkeit der Infrastruktur und der Verkehrssicherheit auch der Reduktion der Umweltbelastung. „Die Mobilität wird auch in Zukunft ein begrenztes Gut bleiben. Eine nachhaltige Engpassbeseitigung bedingt für uns Grünliberale deshalb primär Verkehrsvermeidung sowie die optimale Nutzung der vorhandenen Infrastruktur.“ fasst Nationalrat Jürg Grossen die Position der Grünliberalen zusammen. Bauliche Massnahmen kommen für die Grünliberalen nur auf Strecken in Frage, die trotz dieser Massnahmen und des geplanten ÖV-Angebots auch künftig gravierende Engpässe darstellen.

Oberste Priorität zur Engpassbeseitigung hat für die Grünliberalen die Vermeidung von ineffizientem Verkehr auf der Strasse und der Schiene. Dafür muss rasch eine verursachergerechtere Preispolitik für alle Verkehrsträger unter Einbezug der externen Kosten angestrebt und ein neues Finanzierungssystem mittels kostendeckendem Mobility Pricing umgesetzt werden. Flexible Arbeitsmodelle mit Home Office-Lösungen und dezentrale Arbeits- und Freizeitinfrastrukturen sind ein wichtiger Baustein zur Entlastung der Verkehrsinfrastrukturen. Raumplanerisch sind Siedlungsstrukturen vermehrt auf kurze Wege auszurichten, so dass die Alltags- und Freizeitaktivitäten nahe der Wohnumgebung abgedeckt werden können.

 

Neben der Vermeidung von Verkehr, ist die vorhandene Strasseninfrastruktur optimal zu nutzen. Engpässe sind meist nur in den Spitzenstunden überlastet, dazwischen sind beachtliche Kapazitätsreserven vorhanden. Mittels eines intelligenten Verkehrsmanagements lassen sich Verkehrszusammenbrüche kosteneffizient reduzieren und Engpässe auch ohne bauliche Massnahmen entschärfen. Zu diesem Zweck sind die Einfahrten vor den Engpässen so zu dosieren, dass der Verkehr auf den Stammstrecken nicht zusammenbricht. Auch ein zeitvariables Mobility Pricing für Schiene und Strasse kann wesentlich zur Entschärfung der Verkehrsspitzen und zur Staureduktion beitragen. Schliesslich können Pannenstreifen ohne zusätzlichen Raumbedarf kostengünstig umgenutzt und damit die Verkehrssicherheit und die Verflüssigung des Verkehrs verbessert werden.

 

Nur auf Strecken, die trotz des geplanten ÖV-Angebots und der konsequenten Umsetzung der oben erwähnten Massnahmen zur Reduktion der Verkehrsentwicklung gravierende Engpässe darstellen, machen bauliche Massnahmen überhaupt Sinn. Bei der Gestaltung der baulichen Massnahmen ist der Wohnqualität der angrenzenden Siedlungen und der Verträglichkeit mit den Stadtentwicklungen grosses Gewicht beizumessen.

Dienstag, 6. August 2013

Engpassbeseitigung durch Verkehrsvermeidung und eine bessere Nutzung der vorhandenen Infrastruktur

Die Grünliberalen verlangen ein umfassendes Mobility Pricing. Nur bei echter Kostenwahrheit können die wichtigsten Engpässe im Nationalstrassennetz nachhaltig beseitigt werden. Dies dient neben der Funktionsfähigkeit der Infrastruktur und der Verkehrssicherheit auch der Reduktion der Umweltbelastung. „Die Mobilität wird auch in Zukunft ein begrenztes Gut bleiben. Eine nachhaltige Engpassbeseitigung bedingt für uns Grünliberale deshalb primär Verkehrsvermeidung sowie die optimale Nutzung der vorhandenen Infrastruktur.“ fasst Nationalrat Jürg Grossen die Position der Grünliberalen zusammen. Bauliche Massnahmen kommen für die Grünliberalen nur auf Strecken in Frage, die trotz dieser Massnahmen und des geplanten ÖV-Angebots auch künftig gravierende Engpässe darstellen.

Oberste Priorität zur Engpassbeseitigung hat für die Grünliberalen die Vermeidung von ineffizientem Verkehr auf der Strasse und der Schiene. Dafür muss rasch eine verursachergerechtere Preispolitik für alle Verkehrsträger unter Einbezug der externen Kosten angestrebt und ein neues Finanzierungssystem mittels kostendeckendem Mobility Pricing umgesetzt werden. Flexible Arbeitsmodelle mit Home Office-Lösungen und dezentrale Arbeits- und Freizeitinfrastrukturen sind ein wichtiger Baustein zur Entlastung der Verkehrsinfrastrukturen. Raumplanerisch sind Siedlungsstrukturen vermehrt auf kurze Wege auszurichten, so dass die Alltags- und Freizeitaktivitäten nahe der Wohnumgebung abgedeckt werden können.

 

Neben der Vermeidung von Verkehr, ist die vorhandene Strasseninfrastruktur optimal zu nutzen. Engpässe sind meist nur in den Spitzenstunden überlastet, dazwischen sind beachtliche Kapazitätsreserven vorhanden. Mittels eines intelligenten Verkehrsmanagements lassen sich Verkehrszusammenbrüche kosteneffizient reduzieren und Engpässe auch ohne bauliche Massnahmen entschärfen. Zu diesem Zweck sind die Einfahrten vor den Engpässen so zu dosieren, dass der Verkehr auf den Stammstrecken nicht zusammenbricht. Auch ein zeitvariables Mobility Pricing für Schiene und Strasse kann wesentlich zur Entschärfung der Verkehrsspitzen und zur Staureduktion beitragen. Schliesslich können Pannenstreifen ohne zusätzlichen Raumbedarf kostengünstig umgenutzt und damit die Verkehrssicherheit und die Verflüssigung des Verkehrs verbessert werden.

 

Nur auf Strecken, die trotz des geplanten ÖV-Angebots und der konsequenten Umsetzung der oben erwähnten Massnahmen zur Reduktion der Verkehrsentwicklung gravierende Engpässe darstellen, machen bauliche Massnahmen überhaupt Sinn. Bei der Gestaltung der baulichen Massnahmen ist der Wohnqualität der angrenzenden Siedlungen und der Verträglichkeit mit den Stadtentwicklungen grosses Gewicht beizumessen.