Donnerstag, 20. März 2014

Ärztemangel stoppen: Grünliberale fordern mehr Ausbildungsplätze in der Humanmedizin

Die grünliberale Nationalrätin Margrit Kessler reicht heute eine parlamentarische Initiative ein, welche die Schaffung von mehr Ausbildungsplätzen in der Humanmedizin fordert. Mit diesem Vorschlag soll dem drohenden Ärzte-mangel entgegentreten werden. Der Lösungsvorschlag baut auf einer subsidiären Bundeskompetenz auf und bietet eine erfolgsversprechende Alternative zu den bisher gescheiterten Anläufen zur Erhöhung der Anzahl Studien-plätze in der Medizin.

Trotz dem drohenden Ärztemangel werden in der Schweiz jedes Jahr nur 900 Medizinstudienplätze vergeben und das bei über 3000 Anmeldungen pro Jahr. Gleichzeitig ist bekannt, dass im Zeitraum zwischen 2005 und 2010 rund 53 Prozent der eidgenössischen und anerkannten Weiterbildungstitel an Ärzte vergeben wurden, die kein Schweizer Staatsexamen absolviert haben. „Junge Schweizerinnen und Schweizer, die Medizin studieren möchten, werden heute gegenüber Studentinnen und Studenten im umliegenden Ausland klar benachteiligt. Das muss sich dringend ändern“, begründet Margrit Kessler ihren Vorstoss. Da die Kantone offenbar nicht in der Lage sind, das für den Bedarf notwendige Ausbildungsangebot bereit zu stellen, ist für die Grünliberalen eine neue subsidiäre Bundeskompetenz gerechtfertigt. Damit kann der Bund denjenigen Kantonen einen Plan zur Ausbildung von Ärzten vorlegen, welche ihrer Pflicht zur Ausbildung von genügend Ärzten nicht nachkommen. Diese Lösung ist auch für den umgekehrten Fall geeignet. Wenn in ferner Zukunft zu viele Ärzte ausgebildet werden und die Kantone die Ausbildungskapazität nicht nach unten anpassen, kann der Bund korrigierend einschreiten.

Donnerstag, 20. März 2014

Ärztemangel stoppen: Grünliberale fordern mehr Ausbildungsplätze in der Humanmedizin

Die grünliberale Nationalrätin Margrit Kessler reicht heute eine parlamentarische Initiative ein, welche die Schaffung von mehr Ausbildungsplätzen in der Humanmedizin fordert. Mit diesem Vorschlag soll dem drohenden Ärzte-mangel entgegentreten werden. Der Lösungsvorschlag baut auf einer subsidiären Bundeskompetenz auf und bietet eine erfolgsversprechende Alternative zu den bisher gescheiterten Anläufen zur Erhöhung der Anzahl Studien-plätze in der Medizin.

Trotz dem drohenden Ärztemangel werden in der Schweiz jedes Jahr nur 900 Medizinstudienplätze vergeben und das bei über 3000 Anmeldungen pro Jahr. Gleichzeitig ist bekannt, dass im Zeitraum zwischen 2005 und 2010 rund 53 Prozent der eidgenössischen und anerkannten Weiterbildungstitel an Ärzte vergeben wurden, die kein Schweizer Staatsexamen absolviert haben. „Junge Schweizerinnen und Schweizer, die Medizin studieren möchten, werden heute gegenüber Studentinnen und Studenten im umliegenden Ausland klar benachteiligt. Das muss sich dringend ändern“, begründet Margrit Kessler ihren Vorstoss. Da die Kantone offenbar nicht in der Lage sind, das für den Bedarf notwendige Ausbildungsangebot bereit zu stellen, ist für die Grünliberalen eine neue subsidiäre Bundeskompetenz gerechtfertigt. Damit kann der Bund denjenigen Kantonen einen Plan zur Ausbildung von Ärzten vorlegen, welche ihrer Pflicht zur Ausbildung von genügend Ärzten nicht nachkommen. Diese Lösung ist auch für den umgekehrten Fall geeignet. Wenn in ferner Zukunft zu viele Ärzte ausgebildet werden und die Kantone die Ausbildungskapazität nicht nach unten anpassen, kann der Bund korrigierend einschreiten.