Dienstag, 14. Februar 2017

Kommission verlangt auf Antrag der Grünliberalen ein Open-Content-Modell für die SRG

Die zuständige Kommission des Nationalrats hat auf Antrag von Jürg Grossen eine Motion für ein Open-Content-Modell beschlossen. Dieses Modell ermöglicht privaten Medien die Weiterverwendung von Eigenproduktionen der SRG. „Open Content führt zu einer stärkeren Verbreitung von gebührenfinanzierten Sendungen der SRG. Das ist ganz im Sinne des Service Public. Wenn private Medien die Beiträge mit einer eigenen Berichterstattung ergänzen, wird zudem die Medienvielfalt erhöht“, betont glp-Nationalrat Jürg Grossen.

Gebührenfinanzierte Sendungen sollen eine möglichst breite Öffentlichkeit erreichen. Und sie sollten zu möglichst wenig Marktverzerrung führen. Beides ist bei einer exklusiven Verwendung durch die SRG nicht der Fall. Ein Open-Content-Modell für Eigenproduktionen der SRG soll dieses Dilemma durchbrechen und zu konsumentenfreundlichen Angeboten sowie zu einer Stärkung der Vielfalt in der Schweizer Medienlandschaft führen. Erfreulicherweise hat die SRG selbst erste Schritte in diese Richtung unternommen. Die nationalrätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF-N) möchte diese Entwicklung nun weiter fördern.

 

Open Content führt zu mehr Medienvielfalt

Die SRG kann mit einem Open-Content-Modell ihre Radio- und TV-Programme unabhängig und im bisherigen Rahmen erstellen und verbreiten. Nach der Erstverbreitung durch die SRG werden die Beiträge aber den privaten Medien zur Zweitnutzung zur Verfügung gestellt. Damit erhalten diese die Möglichkeit, die Beiträge mit einer eigenen Berichterstattung oder weiteren Zusatzdiensten zu ergänzen, regional oder thematisch neu zu bündeln und in spezialisierte Programme einzubetten. „Wenn der Kassensturz einen Beitrag zu einer Firma aus der Region Bern macht, ist es ein Mehrwert, wenn ein Berner Regionalsender den Beitrag übernimmt und durch eigene Recherchen und Interviews anreichert“, gibt sich Jürg Grossen überzeugt.

 

Eine ausführliche Stellungnahme von Jürg Grossen zum Thema Open-Content ist unter folgendem Link zu finden:

Dienstag, 14. Februar 2017

Kommission verlangt auf Antrag der Grünliberalen ein Open-Content-Modell für die SRG

Die zuständige Kommission des Nationalrats hat auf Antrag von Jürg Grossen eine Motion für ein Open-Content-Modell beschlossen. Dieses Modell ermöglicht privaten Medien die Weiterverwendung von Eigenproduktionen der SRG. „Open Content führt zu einer stärkeren Verbreitung von gebührenfinanzierten Sendungen der SRG. Das ist ganz im Sinne des Service Public. Wenn private Medien die Beiträge mit einer eigenen Berichterstattung ergänzen, wird zudem die Medienvielfalt erhöht“, betont glp-Nationalrat Jürg Grossen.

Gebührenfinanzierte Sendungen sollen eine möglichst breite Öffentlichkeit erreichen. Und sie sollten zu möglichst wenig Marktverzerrung führen. Beides ist bei einer exklusiven Verwendung durch die SRG nicht der Fall. Ein Open-Content-Modell für Eigenproduktionen der SRG soll dieses Dilemma durchbrechen und zu konsumentenfreundlichen Angeboten sowie zu einer Stärkung der Vielfalt in der Schweizer Medienlandschaft führen. Erfreulicherweise hat die SRG selbst erste Schritte in diese Richtung unternommen. Die nationalrätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF-N) möchte diese Entwicklung nun weiter fördern.

 

Open Content führt zu mehr Medienvielfalt

Die SRG kann mit einem Open-Content-Modell ihre Radio- und TV-Programme unabhängig und im bisherigen Rahmen erstellen und verbreiten. Nach der Erstverbreitung durch die SRG werden die Beiträge aber den privaten Medien zur Zweitnutzung zur Verfügung gestellt. Damit erhalten diese die Möglichkeit, die Beiträge mit einer eigenen Berichterstattung oder weiteren Zusatzdiensten zu ergänzen, regional oder thematisch neu zu bündeln und in spezialisierte Programme einzubetten. „Wenn der Kassensturz einen Beitrag zu einer Firma aus der Region Bern macht, ist es ein Mehrwert, wenn ein Berner Regionalsender den Beitrag übernimmt und durch eigene Recherchen und Interviews anreichert“, gibt sich Jürg Grossen überzeugt.

 

Eine ausführliche Stellungnahme von Jürg Grossen zum Thema Open-Content ist unter folgendem Link zu finden: