Freitag, 9. Dezember 2016

Bericht des Bundesrats belegt: Landwirtschaft verfehlt Umweltziele – trotz Milliardenzahlungen

Aufgrund eines Vorstosses von glp-Nationalrätin Kathrin Bertschy hat der Bundesrat die Erreichung der Umweltziele in der Landwirtschaft analysiert. Das Ergebnis ist ernüchternd. „Obwohl der Staat die Landwirtschaft jedes Jahr mit Milliarden unterstützt, wird kein einziges der Umweltziele erreicht. Die Folge sind Biodiversitätsverlust, Düngerüberschüsse sowie Gewässer- und Bodenbelastungen. Um diese Probleme zu lösen, müssen wir endlich wegkommen von den viel zu hohen Giesskannensubventionen, die eine intensive Produktionsweise ohne Rücksicht auf die Umwelt verursachen“, meint Kathrin Bertschy.

2014 hat das Parlament das Postulat „Natürliche Lebensgrundlagen und ressourceneffiziente Produktion. Aktualisierung der Ziele“ von Kathrin Bertschy angenommen. Der heute veröffentlichte Bericht belegt, dass bisher kein einziges der 13 Ziele erreicht wurde. Der Bundesrat stellt einen besonders hohen Handlungsbedarf bei der Biodiversität, den klimarelevanten Treibhausgasen (Methan, Lachgas), dem Stickstoff (Ammoniak, Nitrat) und der Bodenfruchtbarkeit fest.



Massnahmen des Bundesrates reichen nicht
Der Bundesrat schlägt verschiedene Massnahmen vor. Darunter Selbstverständlichkeiten wie die „Umsetzung von beschlossenen Strategien, Aktionsplänen und Massnahmen“ oder die „Stärkung der Eigenverantwortung der Landwirte durch Ergebnisorientierung“. Das zielt zwar in die gewünschte Richtung, reicht aber bei weitem nicht aus. Zur Erreichung der Umweltziele braucht es einerseits Lenkungsabgaben auf Futtermittelimporte, Pestizide und Antibiotika. Andererseits ist ein Ersatz der pauschalen Versorgungssicherheitsbeiträge durch leistungsbezogene Zahlungen wohl unumgänglich.

Freitag, 9. Dezember 2016

Bericht des Bundesrats belegt: Landwirtschaft verfehlt Umweltziele – trotz Milliardenzahlungen

Aufgrund eines Vorstosses von glp-Nationalrätin Kathrin Bertschy hat der Bundesrat die Erreichung der Umweltziele in der Landwirtschaft analysiert. Das Ergebnis ist ernüchternd. „Obwohl der Staat die Landwirtschaft jedes Jahr mit Milliarden unterstützt, wird kein einziges der Umweltziele erreicht. Die Folge sind Biodiversitätsverlust, Düngerüberschüsse sowie Gewässer- und Bodenbelastungen. Um diese Probleme zu lösen, müssen wir endlich wegkommen von den viel zu hohen Giesskannensubventionen, die eine intensive Produktionsweise ohne Rücksicht auf die Umwelt verursachen“, meint Kathrin Bertschy.

2014 hat das Parlament das Postulat „Natürliche Lebensgrundlagen und ressourceneffiziente Produktion. Aktualisierung der Ziele“ von Kathrin Bertschy angenommen. Der heute veröffentlichte Bericht belegt, dass bisher kein einziges der 13 Ziele erreicht wurde. Der Bundesrat stellt einen besonders hohen Handlungsbedarf bei der Biodiversität, den klimarelevanten Treibhausgasen (Methan, Lachgas), dem Stickstoff (Ammoniak, Nitrat) und der Bodenfruchtbarkeit fest.



Massnahmen des Bundesrates reichen nicht
Der Bundesrat schlägt verschiedene Massnahmen vor. Darunter Selbstverständlichkeiten wie die „Umsetzung von beschlossenen Strategien, Aktionsplänen und Massnahmen“ oder die „Stärkung der Eigenverantwortung der Landwirte durch Ergebnisorientierung“. Das zielt zwar in die gewünschte Richtung, reicht aber bei weitem nicht aus. Zur Erreichung der Umweltziele braucht es einerseits Lenkungsabgaben auf Futtermittelimporte, Pestizide und Antibiotika. Andererseits ist ein Ersatz der pauschalen Versorgungssicherheitsbeiträge durch leistungsbezogene Zahlungen wohl unumgänglich.